01Warum ein freier Platz vor der Tür den Preis senkt
Jeder Meter zwischen Wohnungstür und Ladefläche wird an einem Umzugstag hundertfach gelaufen. Steht der Wagen 40 Meter entfernt, kostet dieselbe Ladung deutlich mehr Zeit als bei fünf Metern. Bei Abrechnung nach Stunden zahlen Sie das direkt; beim Festpreis rechnen wir den Weg schon beim Aufmaß ein.
Dazu kommt, was man selten einplant: Bei langem Weg werden Möbel öfter abgesetzt, über Bordsteine gehoben und an Zäunen vorbeigetragen. Jedes Absetzen ist eine Gelegenheit für einen Kratzer. Eine freie Fläche direkt am Haus ist deshalb keine Bequemlichkeit, sondern der einfachste Schutz für Möbel und Budget.
02Wie viele Meter brauchen wir vor dem Haus?
Als Faustregel gilt: rund 15 Meter für den Transporter mit 12 Kubikmetern Laderaum, etwa 20 Meter für den Umzugswagen mit 21 Kubikmetern. Der Wagen selbst ist kürzer, aber hinten muss die Ladebordwand ganz herunterfahren können, und vorn braucht der Fahrer Platz, um ohne langes Rangieren einzuparken.
Kommt ein zweiter Wagen dazu, verdoppelt sich der Bedarf nicht unbedingt, weil beide selten gleichzeitig stehen. Ein Möbellift dagegen braucht eine eigene, ebene Standfläche mit freier Sicht zum Fenster. Sagen Sie beim Aufmaß, wie es vor dem Haus aussieht; danach richten wir die Zone aus.
- Etwa 15 Meter für den Transporter
- Etwa 20 Meter für den Umzugswagen
- Eigene ebene Fläche für den Möbellift
- Zone an beiden Anschriften, wenn es beidseitig eng ist
03Was, wenn am Morgen trotzdem jemand dort parkt?
Das kommt immer wieder vor. Deshalb fotografieren wir die aufgestellten Schilder mit sichtbarem Datum, sobald sie stehen. Am Umzugstag zeigt dieses Foto, seit wann die Zone eingerichtet war und dass das Fahrzeug später dazukam. Ohne diese Dokumentation steht Aussage gegen Aussage, und der halbe Vormittag geht verloren.
Wir warten dann nicht ab, sondern beginnen mit dem, was ohne Wagen geht: Möbel abbauen, Kartons in den Flur stellen, Wege freiräumen. Parallel wird das Umsetzen des Fahrzeugs veranlasst. Meistens taucht der Fahrer vorher auf; wenn nicht, kostet es Zeit, aber selten den ganzen Tag.
- Schilder mit Datum fotografieren, sobald sie stehen
- Am Umzugstag Zone und fremdes Fahrzeug erneut fotografieren
- Umsetzen veranlassen und in der Wohnung weiterarbeiten
- Möbel abbauen und Wege frei räumen, bis Platz ist
04Was wir übernehmen und was bei Ihnen bleibt
Wir melden die Zone für Ihre Anschrift an, stellen die Schilder auf und holen sie danach wieder ab. Sie füllen kein Formular aus und reichen nichts ein. Von Ihnen brauchen wir nur die genaue Anschrift, das Datum und einen Hinweis, wie die Lage vor dem Haus aussieht.
Bei Ihnen bleibt eines: Sagen Sie den Nachbarn Bescheid, die regelmäßig dort parken. Ein Zettel im Hausflur verhindert die meisten Fälle. Und wenn im Hof eine Fläche frei geräumt werden kann, sagen Sie es uns; dann brauchen wir die Zone auf der Straße vielleicht gar nicht.
05Wann sich die Zone an beiden Anschriften lohnt
An einer Anschrift kostet die Zone ab 59 Euro, an beiden ab 89 Euro. Der zweite Standort ist also deutlich günstiger als der erste. Sinnvoll ist er, wenn auch am Ziel eng geparkt wird, denn dort steht der Wagen beim Ausladen genauso lange wie beim Beladen.
Rechnen Sie es gegen die Zeit: Der Umzugswagen mit zwei Trägern kostet ab 48 Euro je Stunde. Frisst der lange Weg an einer Anschrift eine zusätzliche Stunde, ist die Zone bereits bezahlt. Bei einem Hausumzug mit Keller und Garage geht es schnell um mehr als eine Stunde.