01Was sich zwischen Ort und Stadt am Umzugstag ändert
Am Ausgangsort ist der Aufwand meist berechenbar: Der Wagen steht nah, es gibt eine Ebene oder eine Treppe, und der Weg nach draußen ist frei. In der Stadt kommen eine Etagenwohnung ohne Aufzug, ein schmales Treppenhaus und ein unsicherer Halteplatz hinzu. Diese drei bestimmen den Tag.
Deshalb erfassen wir die Zieladresse genauso genau wie die alte. Etage, Aufzug ja oder nein, Breite des Treppenhauses, Abstand vom Halteplatz bis zur Haustür. Diese vier Angaben verändern den Aufwand stärker als die gesamte Fahrstrecke. Ohne sie lässt sich für die Strecke kein Festpreis seriös nennen.
02Warum der Platz vor der Tür vorher gesichert wird
Ein freier Stellplatz direkt an der Haustür ist in der Stadt nichts, worauf man am Morgen hoffen sollte. Steht der Wagen weiter weg, verlängert sich jeder einzelne Weg, und bei einem vollen Haushalt summiert sich das auf Stunden. Der Trageweg wird dann zum größten Posten des Tages.
Ein Haltverbot löst das im Voraus, ab 59 € für eine Anschrift und ab 89 € für beide. Antrag, Aufstellen und Abbau übernehmen wir. Damit das rechtzeitig steht, gehört die Entscheidung ins Angebot und nicht in die Woche des Umzugs. Der Vorlauf ist dafür entscheidend.
03Etage ohne Aufzug, enges Treppenhaus, Möbellift
Eine Wohnung in der vierten Etage ohne Aufzug ist in Stadtwohnungen kein Sonderfall. Für Kartons bedeutet das vor allem Zeit. Für Großstücke bedeutet es die Frage, ob sie überhaupt durch das Treppenhaus gehen: Ein enger Absatz stoppt ein Sofa zuverlässiger als jede Tür. Deshalb messen wir vorher nach.
Passt ein Stück nicht durch das Haus, geht es außen herum. Der Möbellift bis zur vierten Etage kostet ab 179 € für einen halben Tag samt Bedienung. Ob er gebraucht wird, entscheiden die Maße und nicht der Blick am Umzugstag. Sofamaße und Schrankbreiten gehören deshalb in die Anfrage.
04Ein Haushalt aus dem Haus passt selten in eine Stadtwohnung
Wer aus einem Haus mit Keller, Boden und Garage in eine Etagenwohnung zieht, verliert Stellfläche, ohne es vorher zu merken. Rund ein Viertel des Volumens steckt in Räumen, die es an der neuen Anschrift oft gar nicht gibt. Der Rest muss in weniger Raum untergebracht werden.
Aussortieren vor dem Umzug ist deshalb keine Nebensache, sondern der wirksamste Hebel auf den Preis. Was weg soll, nehmen wir mit und rechnen es nach Kubikmetern ab, ab 39 €, und übergeben die Räume besenrein. Zeigen Sie die Menge beim Aufmaß, dann steht sie im Angebot.
- Werkstatt und Gartengeräte brauchen dort selten Platz
- Große Schränke passen oft nicht in kleinere Zimmer
- Vorräte und Doppeltes vor dem Packen aussortieren
- Maße der neuen Räume nehmen, bevor Sie packen
- Menge beim Aufmaß zeigen, dann steht sie im Angebot
05Wie der Tag geplant wird, wenn beide Anschriften weit auseinanderliegen
Bei zwei Anschriften mit Fahrstrecke dazwischen gibt es keine zweite Runde. Was vergessen wird, bleibt vergessen, und ein zweiter Weg kostet den ganzen Hin- und Rückweg. Deshalb wird hier in einer Ladung geplant. Alles, was mit soll, muss beim Aufmaß schon auf dem Zettel stehen.
Reicht ein Wagen nicht, fährt lieber ein zweiter auf derselben Tour mit, für 24 € je Stunde und parallel statt nacheinander. Fünf Punkte legen wir vorher fest, damit am Umzugstag nichts mehr entschieden werden muss. Das erspart am Morgen jede weitere Diskussion vor der Tür.
- Volumen beim Aufmaß genau bestimmen
- Halteplatz an der Zieladresse sichern
- Etage, Aufzug und Treppenhausmaße erfassen
- Möbellift einplanen, sobald ein Stück knapp misst
- Kartons nach Zielraum beschriften